Bericht über Sparprogramm und Werksschließungen
das sagen Daniela Cavallo und Thorsten Gröger dazu:
👉Die Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo sagt dazu: "Ich habe den Artikel im Manager Magazin zur Kenntnis genommen. Uns ist bewusst, dass wir uns mit dem Konzern nach wie vor in einer schwierigen Lage befinden. Deshalb haben wir in der Volkswagen AG bereits Ende 2024 mit dem Dezember-Kompromiss alles in die Wege geleitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Auswirkungen für die Belegschaft sozialverträglich zu gestalten. Mit dieser Einigung haben wir Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausdrücklich ausgeschlossen. Übrigens: Anders als im Artikel behauptet, ist diese Tarifeinigung völlig unabhängig von den Betriebsratswahlen. Mit uns wird es keine Werksschließungen geben."
👺Laut einem Medienbericht hat der Vorstand zu Jahresbeginn angeblich ein gigantisches neues Sparprogramm für den gesamten Volkswagen-Konzern aufgesetzt. Demnach sollen bis Ende 2028 - also binnen drei Jahren - über alle Kostenarten hinweg 60 Milliarden Euro Entlastungen freigelegt werden. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich der Artikel allerdings eher als eine Zustandsbeschreibung der längstj laufenden Effizienzprogramme - offenbar angereichert mit dem Dreh, diese würden nun noch einmal verstärkt und angeblich gebe es auch manche Stimmen, die Werksschließungen favorisierten.
👉Auch für Thorsten Gröger, IG Metall-Verhandlungsführer für den Haustarifvertrag der Volkswagen AG, ist klar:
„Die Beschäftigten haben im Rahmen dieses Abschlusses einen erheblichen Beitrag geleistet, der individuell nachvollziehbar als schmerzhaft empfunden wird. Insgesamt geht es um rund 1,5 Milliarden Euro, die die Belegschaft eingebracht hat, um dem Unternehmen wirtschaftlichen Spielraum für notwendige Investitionen und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit zu ermöglichen. Für uns ist klar: Vereinbarungen gelten und Verträge sind einzuhalten.“